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Die Realität informiert:

Am Sonntag ist Kölns dreiköpfigste Psychedelic-Band in Denis Schecks geschätzter ARD-Sendung „druckfrisch“ zu sehen (23:35 Uhr). Dietmar Dath ist ebenfalls mit von der Partie. Also, in der Sendung, nicht in der Band. Wenn Ihr so lange aufbleiben dürft – schaltet ein. Wir spielen einen Auszug aus unserem Weihnachten-in-Stahlwolle-Song „Frei und verloren“ und bemühen uns dabei, möglichst gut auszusehen.

Das Album „Bubblegum Noir“ (Trikont/Indigo) von Die Realität ist überall erhältlich und tötet Elektroroller.

Die Realität informiert:

Deutschlands vielleicht berühmteste Band Die Realität macht nicht nur fetzige Popmusik. Was selbst viele ihrer hysterischsten Fans nicht wissen: Die drei „Sitzenbleiber der New School of Cologne“ (Tagesschau) sind auch als bildende Künstler aktiv. Hier präsentieren sie heute ihre Arbeit

„Tommy Engel aus Frischkäse“.

Es handelt sich um eine Darstellung des Kölner Sängers Tommy Engel aus Frischkäse. Viel mehr möchten die drei Laubbläser des Rock gar nicht zu ihrer Arbeit sagen, „weil sonst die Magie weg ist“, wie Bassist Kevin Lopstift heute im Rahmen einer Podiumsdiskussion ins Mikrofon krächzte. 
Wer sich nicht für die bildende Kunst von Die Realität interessiert, kann ja weiter ihre Musik hören. Das im Oktober erschienene Album „Bubblegum Noir“ (Trikont/Indigo) ist für die Eltern der drei Bandmitglieder weiterhin das „Album des Jahres“.

Die Realität informiert:

Liebe Jugendliche, die berühmte Poprock-Band Die Realität hat soeben ihre Release-Tour beendet. In Düsseldorf. Man war gut zu den drei Krautpop-Päpsten. Nun lassen sich die Musiker aber erst einmal wieder einbalsamieren. Nächstes Jahr wird munter auf dem Rücken des Spitzenalbums „Bubblegum Noir“ weitergetourt. Für Booking-Anfragen möge man eine Depesche senden.

Anbei ein Foto, das die drei Kaulquappen des Quietsch-Pop bei einer ihrer ersten Proben im Jahr 2017 zeigt. Damals übte man noch im Wohnzimmer. Schauen Sie, wie wonneproppig unsere Freunde damals noch aussahen. Inzwischen haben natürlich die üblichen Showbiz-Mechanismen gegriffen: Längst schon können die Mitglieder von Die Realität nicht mehr unerkannt ins Spaßbad oder zum Augenarzt gehen. Auch der Ton unter den Musikern ist zunehmend von professioneller Kühle geprägt: Gerüchten zufolge sprechen Bassist Kevin Lopstift und Keyboarder Pierre Itansha jenseits der Bühne nur noch über ihre Anwälte miteinander. Lediglich Sänger Eloy Wermelskirchen hat sich sein kindliches Gemüt erhalten und ist noch immer ganz der naive Guckindieluft von früher. Nichts kann die klaren Wässerchen, die diesen Mann durchströmen, trüben.

Jenseits dieser Entwicklungen empfehlen wir weiterhin das Granatenalbum „Bubblegum Noir“ (Trikont/Indigo), die Doppelkammer-Bong unter den diesjährigen Pop-Platten: 10 blubbernde Spitzensongs über traurige Diskotheken, tote und lebende Popstars und geklaute Autos, produziert von O.L.A.F. Opal.

Danke an Tom Ashforth und Locas In Love für die Proberäume und danke an alle Veranstalter und Clubs.

We salute you.

Auf wiederhören!

Die Realität verkündet:

Heute spielt Die Realität ihre letzte offizielle Show des Jahres 2019 (Düsseldorf / Kassette). Im Januar geht es dann frisch aufgepäppelt weiter. Von den Strapazen eines aufreibenden VÖ-Jahres gezeichnet haben sich unsere drei Freunde auf dem Weg in die geheimnisvolle Spaßstadt jedoch erst einmal gehörig verlaufen. Das beigefügte Gemälde zeigt Die Realität in einem Krisenmoment: Während Bassist Kevin Lopstift und Keyboarder Pierre Itansha aber noch halbwegs dilettantisch an einer „Lösung“ des Problems herumdoktern, hat Sänger Eloy Wermelskirchen natürlich längst einen Plan: Erstmal gepflegt zum Edel-Italiener! Irgendwo hier ums Eck gab’s mal einen. Oder war das in Mannheim?? Wo sind überhaupt die Instrumente? Wie sich die Städte doch im grauen Tour-Alltag fahrender Poprock-Menschen zu ähneln beginnen – alles wird zu einem einzigen großen deutschen Wuselkompost ohne jede Kontur. Städteglibber – schlimm! 

Also: Heute Abend, 20 Uhr, Die Realität live in Düsseldorf!

„Bubblegum Noir“, das aktuelle Spitzenalbum von Die Realität (Trikont/Indigo), ist trotz fortgeschrittener Blubber-Psychedelik noch immer nicht auf dem Index und kann überall gekauft oder gestohlen werden.

Die Realität informiert:

Die sympathische Nebelmaschine unter Deutschlands Melo-Wave-Bands weilt weiterhin in Berlin, dem alpinen Meerblick-Hannover im Spessart. Bereits der gestrige Abend gestaltete sich famos: Auf Einladung der einmaligen Grether-Schwestern spielte Kölns Antwort auf Musik bei „Krawalle & Liebe“ im Literaturforum im Brecht-Haus, wo Die Realität unter anderem ihren Freunden von Der Bürgermeister der Nacht wiederbegegnen durfte.

Heute um 20 Uhr ist Die Realität dann für die einzige diesjährige Berliner Vollprogramm-Show im Posh Teckel (Pflügerstr. 4) zu erleben. Danach: gemeinsames Leertrinken des Ladenbestands.

Das beigefügte Gemälde zeigt die Realität-Musiker Kevin Lopstift und Pierre Itansha beim Prüfen des abendlichen Knebelvertrags. Da Sänger Eloy Wermelskirchen weder lesen noch rechnen kann, wurde er kurzerhand dekorativ in den Bildvordergrund gesetzt.

Berlin – bis gleich!

Die Realität – endlich auch in Berlin!

Während sich der Rest des Landes bereits in restloser Dahinbegeisterung in den Ecken wälzt, mussten die Hauptstädter bislang darben und notdürftige Zerstreuung in kulturellem Ersatzprogramm suchen: Pearl Jam in der Waldbühne, irgendwo Michael Stipe auf der Straße sehen, bildende Kunst. Damit ist nun Schluß.

Gleich an zwei Abenden wird Die Realität in Berlin aufspielen: Heute folgen die drei Dark-Pop-Influencer einer Einladung von Kerstin und Sandra Grether zu deren „Krawalle & Liebe“-Sause im Literaturforum im Brecht-Haus. Die Realität spielt drei Songs und plaudert. Ebenfalls mit dabei und in die Sache verwickelt: Özlem Özgül Dündar und Bettina Wilpert, Isabelle Graw und Jacqueline Macauly, sowie Der Bürgermeister der Nacht. Um 20 Uhr geht’s los.

Morgen, Fr., 08.11., setzt es dann im tollen Posh Teckel eine komplette Realität-Show: Tanz, Zerlegung und Gefühle! Alle Hits, alle Getränke.
Bringt eure Eltern mit.

Auf wiederhören!

Heute ist Tag des Saxophons!

Die Realität präsentiert ihren Beitrag zum Jubeltag: Hören Sie hier „Ein romantisches Leben“ von unserer Langspielplatte „Bubblegum Noir“ (Trikont/Indigo) mit Christoph Clöser von Bohren & der Club of Gore am Sopransaxophon. 

Morgen spielen wir ein knalliges 3-Song-Set bei Krawalle und Liebe #9 / Literaturforum im Brecht-Haus.

Am Freitag, 08.11., setzt es dann die komplette Realität-Live-Revue im Posh Teckel

Alle Träume, alle Getränke, alle Hits!

Guten Tag!

Die Realität hat mal wieder eine Playlist für euch zusammengebastelt.

200 Songs. 

Ein wilder Haufen Musik, der uns sehr viel bedeutet und uns mal mehr mal weniger bewusst zum „Bubblegum Noir“-Album beeinflusst hat. Zum Stöbern, zum Wiederhören und zum Neuentdecken. Battisti, The Roches, Morricone, Dylan, Sophia Kennedy, Sunshine-Pop, Krach, Kraut, Japan, Italien … dazwischen ein paar unserer eigenen Klopper.

Viel Freude. IT’S EPIC!